Im Rahmen des Fernwehfestivals 2025 am 14. bis 16. November 2025 stellen wir auf der Galerie der Erlanger Ladeshalle unsere Plein air erstellten Aquarelle und Kohlezeichnungen aus Freitag von 17. Uhr bis 20. Uhr und Samstag/Sonntag von 10 Uhr bis 20 Uhr. Kommt vorbei wir sind vor ort und sprechen gerne mit Euch über diese interessante Erfahrung.. Zudem bietet das Fernwehfestival natürlich eine große Vielfalt an Ländervorträgen, Messeständen zum Thema Reisen
Weitere findet Ihr unter https://www.fernwehfestival.com



Diese Aquarelle sind Spurensuchen im irischen Licht.
Gemalt im Wechselspiel von Sonne, Regen und Wind – dort, wo Farbe und Wasser miteinander tanzen.
Sie erzählen von Momenten, die so flüchtig sind wie ein Wassertropfen auf Papier – und doch bleiben. Irland Im Blick – Drei Künstler, eine Insel.
Ein Land voller Melancholie – sanft, geheimnisvoll und tief wie ein alter irischer Song. Wer einmal den Pinsel in Irland geschwungen hat, weiß: Diese Landschaft malt mit. Sie dringt durch die Farben, mischt sich ins Wasser, flüstert in jedem Windstoß ihre eigene Geschichte.
Die Felder sind von dichten Hecken umschlossen, verborgen wie kleine Geheimnisse. Nur an der Küste öffnet sich der Blick – hinaus aufs Meer, wo Landzungen und Klippen im ewigen Spiel von Licht und Schatten stehen. Wie der Ring of Kerry – wild, majestätisch, unberechenbar. Postkartenmotive, ja, aber so lebendig, dass man gar nicht anders kann, als sie festzuhalten.
Doch Irland fordert uns heraus. Selbst bei 26 Grad zwingt uns der Wind in Winterkleidung. Regen, Sonne, wieder Regen – das Wetter tanzt seinen eigenen Reigen. Unsere Aquarellblöcke flattern, das Wasser spritzt davon, und doch: Wir bleiben. Denn dieser Blick, diese Farben – sie sind es wert.
Dann – ein Fund wie aus einer anderen Zeit: Eine alte Schiffswerft, irgendwo versteckt an der Küste. Verrostete Rümpfe, verwittertes Holz, Männer mit Geschichten in den Augen. Hier werden alte Schiffe wieder zum Leben erweckt – mit bloßen Händen und irischem Stolz. Zwischen all dem Verfall ein Zauber: Schönheit im Vergänglichen.
Und wenn der Tag vergeht, zieht uns das warme Licht in die Pubs. Dort, wo Musik geboren wird, ohne Bühne, ohne Ansage. Plötzlich greifen Einheimische zu ihren Instrumenten, singen alte Lieder, die jeder kennt. Ein Klang, der die Zeit vergessen lässt – begleitet von einem Guinness, dunkel und samtig wie der Himmel über Kerry.
Irland malt mit uns – in Grau, in Grün, in Blau.
Tauchen Sie ein in diese Reise – Bild für Bild.
